Aus für Pumpspeicherkraftwerk logisch

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Der lippische SPD Vorsitzende Axel Lehmann und der Geschäftsführer Rainer Brinkmann hatten das Aus für das Pumpspeicherkraftwerk im Mörth schon lange erwartet. „Nachdem mit großem Getöse die Pläne bekanntgemacht wurden, gab es bis heute nicht einen einzigen konkreten Planungsschritt und das lässt die Vermutung offen, dass der Kreis Lippe nur Schaum geschlagen hat“, erklärt Rainer Brinkmann, der auch Mitglied des Regionalrates bei der Bezirksregierung ist.

Lehmann legt auch als Vorsitzender der Kreistagsfraktion der SPD nach: „Von Anfang an gab es erhebliche Probleme mit dem Naturschutz. Außerdem wollte der Landrat offensichtlich mal wieder eine Öffentlich-Private-Partnerschaft (ÖPP) eingehen, die dem Steuerzahler teuer zu stehen gekommen wäre. Daher bin ich nicht traurig über das Ende dieses Projekts.“

Lehmann und Brinkmann betonen gemeinsam die grundsätzliche Notwendigkeit, Strom speichern zu können, um die Energiewende zu sichern. Allerdings sei zurzeit eine Speicherung in Wasserkraftwerken nicht wirtschaftlich. Gegenwärtig entwickelten sich dagegen dezentrale Speichermöglichkeiten und intelligentes Strommanagement im Markt äußerst erfolgreich. Daher sei noch nicht mal sicher, ob Pumpspeicherkraftwerke wirklich benötigt würden.

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