Chancen statt Grenzen

(Kommentare: 0)

SPD für Errichtung von Sozialkaufhäusern

Kreis Lippe. Die lippische SPD, angeführt von ihrer Vorsitzenden Ellen Stock, will sich im Kreis Lippe für die Errichtung von Sozialkaufhäusern stark machen. Der Bedarf von Sozialkaufhäusern in denen Menschen gebrauchtes Mobiliar, Geschirr, Textilien oder Bücher zu kleinen Preisen erwerben, wird ihrer Meinung nach immer größer. „Auch bei uns in Lippe gibt es viele bedürftige Menschen, für die so ein soziales Angebote wichtig ist. Daher müssen wir in Lippe Angebote schaffen die diesem Bedarf gerecht werden“, fordert Stock.

Für die Errichtung der Kaufhäuser hat die SPD schon konkrete Vorstellungen. „Uns schweben erstmal 4 bis 5 Standorte in Lippe vor. Ein Beschäftigungskonzept, bei dem Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge eine Beschäftigungsperspektive erhalten ist dabei ein wichtiger Baustein. Für die bleibeberechtigten Flüchtlinge schaffen wir damit ein Angebot, dass nicht nur einen Schritt auf dem Weg der Integration in Arbeit bedeutet, gleichzeitig fördern wir den Spracherwerb und eine soziale Integration. Unser Ziel ist es, dass Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge durch tagesstrukturierende Maßnahmen und geregelter Arbeit zu mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben finden“, erklärt Ellen Stock.

Träger der Kaufhäuser sollte für die SPD der Kreis Lippe oder eine seiner Tochtergesellschaften sein. Die Finanzierung der Einrichtungen könnte aus Verkaufserlösen der Waren, Kooperationen mit Partnern wie beispielsweise der Arbeitsagentur, dem Netzwerk Lippe, des Abfallverbandes oder der IHK gestemmt werden. Der Kreis Lippe könnte seinen Abfallwirtschaftsplan entsprechend überarbeiten und die Sozialkaufhäuser mit der Wiederverwendung bestimmter Güter beauftragen. In Kooperation mit der IHK könnten so auch „Reisende Einheiten“ die Handwerklich aktiv werden, gebildet werden.

Um das Thema voranzubringen, hat Ellen Stock die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Gabriele Bröker gebeten, dass sich Ihre Fraktion im Kreistag für die Errichtung von Sozialkaufhäusern stark macht. Bröker, die Vorsitzende im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Demographie ist sagt dazu: „Die SPD-Kreistagsfraktion wird sich sehr gerne für Sozialkaufhäuser einsetzten, die Angebote zur Beschäftigungsförderung, zur Begegnung und zur Integration machen, so steht es auch im Koalitionsvertrag zwischen den Fraktionen von SPD und CDU im Lippischen Kreistag.“

Für die beiden sozialdemokratischen Frauen ist es wichtig durch neue Sozialkaufhäuser Chancen zu schaffen. „Wir wollen Chancen und Perspektiven für alle. Sozial schwache und benachteiligte Menschen, die kostengünstig Mobiliar erwerben können. Langzeitarbeitslose die eine Integration in Arbeit erfahren, oder Flüchtlinge die in ihrem Spracherwerb gefördert werden. Solche Einrichtungen schaffen Perspektiven - für alle beteiligten Menschen und für eine solidarische Gesellschaft. Dabei lautet das Motto für uns „Chancen statt Grenzen““, so Bröker und Stock abschließend.

Zurück

Einen Kommentar schreiben