Lippe muss mobil bleiben

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SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Henning Welslau fodert, dass Lippe nicht vom Schienennetz genommen wird.

Welslau und SPD-Kreistagsfraktion fordern, dass Lippe nicht vom Schienenverkehr abgeschnitten wird

Kreis Lippe. Dem Kreis Lippe droht im nächsten Jahr komplett vom Schienenverkehr abgeschnitten zu werden. Grund dafür sind Brückensanierungen in Bielefeld und Lage. Die Vorstellung, dass 350.000 Lipperinnen und Lipper komplett vom Schienenverkehr in den ostwestfälischen Westen abgeschnitten werden, besorgt die SPD-Kreistagsfraktion und ihren Fraktionsvorsitzenden Henning Welslau.

„Lippe muss mobil bleiben!“, fordert Welslau und sagt weiter: „Eine gute verkehrliche Erreichbarkeit, hohe Qualität der Verkehrswege und effiziente Vernetzung der Verkehrssysteme sind ein Muss, für eine funktionierende Infrastruktur. Im Kreis Lippe nutzen jeden Tag zahlreiche Pendler, Schüler Studenten oder Touristen, die Zugverbindung zwischen Lippe und Bielefeld. Diesen Menschen kann man nicht einfach ihre Mobilitätsgrundlage entziehen.“

Die Brückenarbeiten und die damit verbundenen Streckensperrungen könnten Lippe ein halbes Jahr lang, vom Zugverkehr abkoppeln. Für Zugreisende müsste in der Zeit ein alternatives Mobilitätskonzept entwickelt werden.

Welslau verwies darauf, dass Lippe auch unter dem Aspekt einer beliebten Tourismusregion erreichbar bleiben müsse. „Alleine eine halbe Million Touristen besuchen jährlich das Hermannsdenkmal in Detmold und die Externsteine, in Horn-Bad Meinberg. Der Kreis Lippe ist eine sehr beliebte Wanderregion. Wanderer reisen oft mit dem Zug an. Es könnte also auch dem lippischen Tourismus düstere Monate bevorstehen“, mahnt der Sozialdemokrat.

Fraktionschef Welslau und seine SPD-Fraktion fordern daher alle Beteiligten der Bau- und Planungsprozesse dazu auf, den hohen Stellenwert eines leistungsfähigen Verkehrssystems, für den Kreis Lippe, anzuerkennen und entsprechend zu handeln.

 

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