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SPD benennt ihre Landtagskandidaten

Kreis Lippe. Im Mai nächsten Jahres finden die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen statt. In diesen Wochen beraten die Gremien aller Parteien über ihre Personalvorschläge. Auch die lippische SPD hat im Kreisvorstand beraten, wen sie in die drei lippischen Wahlkreise als Direktkandidaten schickt. Bislang vertreten Ute Schäfer, Jürgen Berghahn und Dennis Maelzer die Interessen der lippischen Bevölkerung in Düsseldorf. Alle drei hatten ihre Wahlkreise direkt gewonnen. Ute Schäfer hatte schon im Jahr 2012 angekündigt, dass sie nicht noch mal kandidieren wolle. Die beiden anderen wollen es im nächsten Jahr noch mal wissen.

Damit mussten sich die Sozialdemokraten in Lippe mit der Frage beschäftigen, wer das Erbe von Frau Schäfer, die seit 2000 im Landtag ihre Aufgaben erledigt und auch Ministerinnenämter inne hatte, antreten soll. Der Vorstand hat sich dafür entschieden, dass Ellen Stock, die neugewählte Kreisvorsitzende der lippischen SPD, diese Aufgabe wahrnehmen soll. Stock ist eine aktive Kommunalpolitikerin aus Lage-Waddenhausen und vertritt derzeit die Interessen ihres Ortsteils im Stadtrat der Stadt Lage. Sie ist im Sommer gerade 50 Jahre alt geworden, Mutter von zwei Kindern und kommt ursprünglich aus der Modebranche. „Sie hat die volle Unterstützung der Parteimitglieder und ist eine Politikerin, die ihre Wurzeln in der bürgernahen Arbeit vor Ort hat und diese Arbeit hat sie geprägt“ sagt der Kreisgeschäftsführer Rainer Brinkmann über seine Vorsitzende.

Die Abgeordneten Berghahn und Maelzer, die beide seit 2010 im Landtag arbeiten, können schon eine Reihe von Erfolgen für Lippe vorweisen. Sie waren es die sich immer intensiv um die Ansiedlung des Fraunhoferzentrums in Lemgo und um die finanzielle Ausstattung der Kommunen gekümmert haben. Auch bei der Vorbereitung der Lippe-Konferenz haben sie entscheidend mit dazu beigetragen, dass drei Landesminister anwesend waren. Der Blomberger Berghahn und der Detmolder Maelzer entwickeln immer wieder kreative Möglichkeiten, mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.

„Wir können mit gutem Gewissen diese drei Personen wieder in den Wahlkampf schicken. Allerdings müssen noch die Delegierte der Wahlkreiskonferenzen die endgültige Entscheidung treffen, die am 22. September stattfinden werden“, so Rainer Brinkmann abschließend.

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