Service in den Regionen erhalten

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SPD-Fraktion informiert sich in der Sparkasse

Kreis Lippe/Detmold. Der Zusammenschluss der beiden Sparkassen Paderborn und Detmold trägt erste Früchte. Auf Einladung der Sparkasse diskutierte die SPD-Kreistagsfraktion mit dem Vorstandsvorsitzenden Hans Laven. Dabei standen Fragen rund um die Serviceleistungen der Sparkasse und die Bargeldversorgung in den Filialen besonders im Fokus. Laven gab ein Bekenntnis zum Versorgungsauftrag in der Fläche ab.

Dr. Axel Lehmann, stellvertretender Landrat und Mitglied des Sparkassenverwaltungsrates, machte deutlich: „Sparkassen haben per Gesetz einen öffentlichen Auftrag. Dazu gehört neben der Kreditversorgung des Mittelstandes für die SPD-Fraktion auch die Sicherstellung der Serviceleistungen in den Regionen. Wir fordern, dass die Sparkasse ihren Kunden die Bargeldversorgung im ländlichen Raum  auch in Zukunft ermöglicht. Gerade in den kleineren Standorten wurden die reinen Servicezeiten zu Jahresbeginn auf zwei Werktage beschränkt. Die Einrichtung von Geldautomaten wäre für uns daher optimal.“ Die Frage der technischen Ausrüstung der Geschäftsstellen und ihrer Öffnungszeiten obliegt allerdings ausschließlich dem Vorstand der Sparkasse.

Hans Laven erläuterte die Gründe für die kürzeren Öffnungszeiten. Die Sparkasse folge hier dem veränderten Kundenverhalten. Danach kämen 91 Prozent der Kunden in die Filialen, um Serviceangebote – Bargeldversorgung, Kontoauszüge, Überweisungen – wahrzunehmen. Nur in sieben Prozent aller Fälle wünschten die Kunden Beratung und benötigten zwingend den Kontakt zu einem Mitarbeiter. Ohnehin sei die Frequenz in den Filialen deutlich gefallen. „Die Zahl der Kassenposten ist von 2008 bis 2013 um knapp ein Drittel gesunken. Angesichts dieser Entwicklung konnten wir die Öffnungszeiten nicht einfach beibehalten“, so der Vorstandsvorsitzende.

Hintergrund ist die Zunahme des Online-Bankings. Nahezu drei Viertel aller Überweisungsaufträge erhalte die Sparkasse mittlerweile auf elektronischem Weg, zum Beispiel über das Internet. 1998 sei noch mehr als die Hälfte der Überweisungsaufträge beleghaft erfolgt, berichtete Laven. 2012 war das nur noch jede siebte Überweisung.

Für die SPD-Fraktion ist die verbesserte Beratung dagegen ein wichtiger Pluspunkt. „Sparkassen-Mitarbeiter stehen nun von 8 bis 8 für Kundengespräche zur Verfügung, in jeder Filiale, aber auch beim Kunden zuhause. Das ist echter Fortschritt“, ist sich Lehmann sicher.

Die SPD-Fraktion steht weiter zur Sparkasse Paderborn-Detmold, der drittgrößten in Westfalen-Lippe. „Sie hat sich gerade auch in der Finanzkrise als verlässlicher Partner erwiesen und stellt die Kreditversorgung für den Mittelstand und zahlreiche Häuslebauer sicher. Sie ist ein guter Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb, der bis 2019 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet und Auszubildenden immer ein Übernahmeangebot macht. Und die Sparkasse ist unverzichtbar als Sponsor für Vereine und Projekte in ihrem Versorgungsgebiet“, so Lehmann abschließend. 

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