SPD will Flüchtlingsarbeit geordnet aufstellen

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Sieben Punkte-Papier der SPD

Kreis Lippe. Die lippische SPD hat ein sieben Punkte-Papier zur Flüchtlingsarbeit in Lippe verabschiedet, das sie jetzt an den Landtagsabgeordneten Jürgen Berghahn übergeben hat. Dieser versprach sich in Düsseldorf dafür einzusetzen, dass die Landesregierung viele der Forderungen übernimmt, die in dem Papier enthalten sind. „Wir wollen eine nachhaltige Flüchtlingsarbeit in Lippe, die nicht von der Hand in den Mund lebt, sondern zielgerichtet die wichtigsten Aufgaben angeht. Wir wissen, dass wir auch in den kommenden Jahren mit dieser Herausforderung umgehen müssen. Viele der Flüchtlinge werden auf Dauer in Lippe bleiben und wir wollen deren Integration sicherstellen“, fasst der Kreisvorsitzende der SPD, Axel Lehmann die Absicht des Papiers zusammen.

Auch der Schlänger Bürgermeister, Ulrich Knorr, war bei der Übergabe des Papiers anwesend. „Ich komme gerade von einer Bürgermeisterkonferenz in Düsseldorf. Wir haben dort mit dem NRW-Innenminister über die gleiche Thematik gesprochen. Das Papier der lippischen SPD greift aus meiner Sicht genau die Punkte auf, die jetzt angegangen werden müssen. Ich hoffe, dass Bund und Land die notwendigen Finanzen dafür bereit stellen, denn allein kann keine Gemeinde diese Aufgabe finanzieren“, erläuterte Knorr, der auch Sprecher der lippischen Bürgermeisterkonferenz ist.

Die Sozialdemokraten beschreiben in ihrem Forderungskatalog die Bereiche Finanzen, Betreuung unbegleiteter Minderjähriger, die medizinische Versorgung, das Engagement ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer, die notwendige Integration in den Arbeitsmarkt, die Sprachförderung und den Wohnungsbau. Unter www.spd-lippe.de gibt es hierzu mehr Informationen.

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