Welslau fordert E-Government im Kreishaus

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„Mit einer entschlossenen Haltung gegenüber einer digitalen Verwaltung könnte sich der Kreis Lippe zu einem beispielhaften Modellkreis, zur Gestaltung der Digitalisierung im öffentlichen Bereich, entwickeln “, findet Henning Welslau.

SPD-Kreistagsfraktion bringt Antrag ein

Kreis Lippe. E‐Government macht Verwaltung einfacher und effizienter. Bürgern und Unternehmen ermöglicht es, unabhängig von Öffnungs‐ und Sprechzeiten und ortsunabhängig mit Behörden zu kommunizieren. Der Gang zum Amt wird in vielen Fällen überflüssig. Die Digitalisierung von Verwaltungsstrukturen fordern jetzt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Henning Welslau und seine Parteikollegen. Die SPD will mit diesem Modernisierungsprozess den größtmöglichen Komfort für die lippische Bevölkerung schaffen und die Arbeitseffizienz im Kreishaus weiter erhöhen. Der entsprechende Antrag wurde jetzt durch die Sozialdemokraten auf den Weg gebracht.

„E-Government bietet dem Kreis Lippe enorme Potenziale für eine moderne Dienstleistungs- und Serviceorientierung, Bürgerbeteiligung, Produktivität und Wirtschaftlichkeit in und mit der öffentlichen Verwaltung“, erklärt Henning Welslau. Der von seiner Fraktion initiierte Antrag fordert die Verwaltung des Kreises Lippe auf, die Digitalisierungsprozesse der Verwaltung beteiligungsorientiert zu organisieren. „Einbezogen werden sollen dabei die Politik, Gruppen der Zivilgesellschaft, Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigte und deren Interessenvertretungen. Wir wollen einen breiten Dialog um alle Beteiligten auf diesem Weg mitzunehmen“, so der Fraktionsvorsitzende.

Die Digitalisierung im öffentlichen Bereich werde in den nächsten Jahren durch die E-Government-Gesetzgebung des Bundes und des Landes NRW vorangetrieben werden. Der Bundesgesetzgeber hat sich zum Ziel gesetzt, durch den Abbau bundesrechtlicher Hindernisse die elektronische Kommunikation mit und in der Verwaltung zu erleichtern. Der Weg für eine erfolgreiche Umwälzung sei somit aus der Sicht der SPD geebnet.

„Mit einer entschlossenen Haltung gegenüber einer digitalen Verwaltung und dem Willen dieses Vorhaben jetzt umzusetzen, könnte sich der Kreis Lippe zu einem beispielhaften Modellkreis, zur Gestaltung der Digitalisierung im öffentlichen Bereich, entwickeln“, findet Henning Welslau.

Die zahlreichen Vorteile der digitalen Verwaltung liegen für ihn dabei klar auf der Hand. Er erklärt: „Behörden und Ämter müssen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Zum einen geht es darum, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und Angebote „aus einem Guss“ zu erarbeiten. Zum anderen kommt es darauf an, die Kosten zu minimieren und auch über kommunale Grenzen hinweg voneinander zu lernen.“

 

 

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