Welslau: Mit innovativen Ideen zu Pionieren des demografischen Wandels zu werden

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Um den ländlich geprägten Kreis Lippe lebens- und liebenswert zu halten, wollen die Sozialdemokraten die heimischen Dörfer stärken.

Kreis Lippe. „Lebenswerte, attraktive, funktionsfähige und sozial ausgeglichene Städte und Gemeinden sind die Grundlage für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagt Henning Welslau, Fraktionsvorsitzender der SPD, im lippischen Kreistag. Um den ländlich geprägten Kreis Lippe lebens- und liebenswert zu halten, wollen die Sozialdemokraten die heimischen Dörfer stärken. Dazu haben sie jetzt 2 Anträge an die Kreisverwaltung weitergeleitet.

 

Der eine Antrag hat zum Ziel die dörfliche Infrastruktur in Lippe, finanziell zu fördern. Der zweite Antrag unterstützt den bereits bestehenden Antrag der Kirchengemeinde Silixen im Extertal, zur Förderung des Projektes „Mehrgenerationenhaus mit integriertem Versorgungszentrum“.

 

„Der Kreis Lippe fördert mit kleinen Anreizen dörfliche Initiativen. Diese Förderung ist aber nicht ausreichend, um verlorene Infrastrukturen, wie Nahversorger oder Dorfgemeinschaftseinrichtungen aufzubauen bzw. zu erhalten. Es muss ein Weg gefunden werden, Initiativen vor Ort unbürokratisch und schnell handlungsfähig zu machen sowie bestehende Strukturen zu erhalten“, erklärt Welslau. Dies sei für die SPD gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der zunehmenden Landflucht unumgänglich. „Mit innovativen Ideen unsere Dörfer als attraktive Lebensräume zu erhalten, können wir in Lippe, zu Pionieren des demografischen Wandels zu werden“, findet der Fraktionsvorsitzende.

 

Für die SPD würde sich die Initiative in Silixen, ein Mehrgenerationenhaus mit einem integriertem Nahversorger aufzubauen, als Pilotprojekt eignen. „Mit so einem Projekt können wir vielleicht weitere lippische Dörfer animieren aktiv zu werden. Wir möchten Bür­ger mo­ti­vieren, ih­ren Le­bens­raum aktiv mit­zu­ge­stal­ten. Denn damit tragen sie einen großen Teil dazu bei­, die Le­bens­qua­lität ihrer Heimat zu er­hal­ten und sogar zu stei­gern“, sagt Welslau abschließend.

 

 

 

 

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