Welslau will Sicherheit für Dieselfahrer

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Kreis Lippe. Auch die etwa hunderttausend Besitzer von Dieselfahrzeugen in Lippe sind wegen der Entwicklungen im Dieselskandal verunsichert. "Für die SPD im Kreis müssen die Autokonzerne ihre Fehler auch bezahlen. Auf keinen Fall dürfen lippische Autofahrer bestraft werden. Sie haben im Vertrauen auf die deutsche Wertarbeit ihr Dieselfahrzeug gekauft und dürfen dafür nicht in Haftung genommen werden", sagt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Henning Welslau.

Er sei in den letzten Wochen von vielen Menschen angesprochen worden, die jetzt mehr Fragen hätten als sie Antworten bekommen. Neben der finanziellen Seite ginge es den Menschen laut Welslau auch um die Frage möglicher Fahrverbote. Der Kreispolitiker, der im September auch für den Bundestag kandidiert, will alles unternehmen, um auch in dieser Frage den Menschen Sicherheit zu geben. " Autos werden gekauft um mobil zu sein. Diese Mobilität muss sichergestellt werden solange das Fahrzeug verkehrssicher ist. Wenn dieser Grundsatz nicht gesichert ist, müssen die Automobilkonzerne auf ihre Kosten nachrüsten!", so Welslau deutlich.

Der Bad Salzufler will aber auch einen Schritt weiter gehen und eine lippische Initiative für die Elektromobilität befördern. Nach seiner festen Überzeugung werden sich die Zulassungszahlen stetig erhöhen, da mit den neuen Modellen auf dem Markt auch bis zu 500 Kilometer ohne Nachladung gefahren werden könne. Wichtig sei es zur Stabilisierung dieses Trends die Zahl der Ladestationen mindestens zu verdreifachen.

Auch über die Standorte der Säulen solle neu nachgedacht werden.  "Sie gehören auf die wichtigsten Parkplätze in Lippe und nicht in abgelegene Randzonen", macht Welslau die Ziele seiner geforderten lippischen  Initiative deutlich.

 

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